Linden Lab, der Entwickler der virtuellen 3D-Welt Second Life, plant ein Drittel seiner rund 300 Stellen zu streichen. Die zuletzt in der Öffentlichkeit weniger beachtete virtuelle Welt soll strategisch neu positioniert werden. Ziel von Linden Lab ist es, Second Life in soziale Netzwerke zu integrieren und als mobile Anwendung anzubieten. Dadurch soll sich die Attraktivität für die Nutzer erhöhen.
Tja .. man kann es sehen wie man will, reale Mitarbeiter dieser virtuellen Welt zu entlassen ist natürlich nicht schön, aber wenn man Sl in den letzten Jahren verfolgt oder sogar erlebt hat, war es auch an der Zeit, dass Änderungen im LL Mangement erfolgen, denn nicht alle Neuerungen waren gut fuer die vielen User, die sich gerne in dieser Welt aufhalten und die vielleicht auch ihr reales Geld darin verdienen. Nun sollen die Produkt- und Entwicklungsabteilungen zusammengelegt werden und Insgesamt sollen rund 30 Prozent der insgesamt 300 Stellen gestrichen werden.
Ziel: Profitabilität
Nach einer zwei-jährigen Investitionsphase in die Verlässlichkeit und die Nutzererfahrung, solle Second Life nun durch die Restrukturierung einfacher und relevanter werden, mehr Spaß machen, schreibt Mark Kingdon, CEO von Linden Lab in einer Mitteilung. Mit diesem Konzept sollen neue Anwender gewonnen werden. Hintergrund ist natürlich vor allem die Steigerung der Profitabilität.
Langzeitziel sei es, Second Life als Browser-basiertes Spiel anzubieten, für das nicht mehr wie bislang Software heruntergeladen und installiert werden muss. Außerdem plant Linden Lab, die virtuelle Welt in beliebte soziale Netzwerke zu integrieren. “Wir wollen Second Life leichter zugänglich und relevanter machen für ein größeres Publikum”, sagt Kingdon. Damit könnte er allerdings womöglich etwas spät dran sein. In sozialen Netzwerken, wie zb in Facebook haben sich Spiele wie zB Farmville und andere ähnliche Spielchen etabliert, die deinen Facebook Account bzw. Start-Profilseite mit diesen nervenden Anfragen, irgendwelche Gegenstaende zu suchen, total überschwemmen -wobei Farmville meiner meinung nach wirklich Kinderkram ist. Viele die im facebook angemeldet sind, sind in Farmville unterwegs und ich habe mir Farmville ebenfalls angesehen aber es ist wie Comic Kinderkrams … und im gegensatz zu Sl, das ja immer noch kostenlos ist, verlangt Farmville auch fuer jede Kleinigkeit recht viel Geld … (meine meinung)
Eine Milliarde Dollar Umsatz
Nach eigenen Angaben ist Second Life die weltweit führende virtuelle 3D-Welt. Zur Blütezeit gab es sogar eine virtuelle Ausgabe der Bildzeitung, “AvaStar” genannt. Nach eigenen Angaben hat Second Life seit seiner Gründung im Jahr 2003 mehr als eine Milliarde Dollar Umsatz gemacht. Ebenso viele Nutzer hätten sich seitdem angemeldet und es kommen trotzdem täglich noch neue User dazu. Viele User haben ihr Eckchen und Ihren Stil gefunden und obwohl man meinen koennte, es gäbe mittlerweile doch schon alles im Second Life,… -nein, im Gegenteil, es mangelt vielen Leuten immer noch nicht an neuen Ideen und nicht wenige verdienen teilweise wirklich gutes Geld .. und andere geben es eben darin aus… so ist das ….

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