3D Builder

***eine Geschichte aus dem Zweiten leben ***

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…but still UNDER CONSTRUCTION

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—–> zur Wikipedia Kurzinfo – Zusammenfassung über Second Life
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mein 3. Geburtstag (Rezzday) in meinem 2. Leben naht und ich denke, ich nehme das mal zum Anlass, ein paar Gedanken zu (meinem) Second Life Leben zu Papier zu bringen….

Angefangen hat alles im Februar 2007, als ich im TV einen Bericht über die „neue“ 3D Welt, -das Second Life und seine (Verdienst)-Möglichkeiten gesehene habe…. (diese Welt war zwar gar nicht mehr so neu, denn sie existierte bereits seit dem Jahr 2003 -nur war es bei uns nicht so bekannt)

naja, …. kurzum, ….  ein paar Tage nach dem TV Beitrag brachte mich meine Neugierde natürlich auf die secondlife.com Seite und ich registrierte mich zeitgleich mit meiner Freundin in Spanien als „Mitspieler in Second Life“ um einen Avatar zu kreieren. my 1st Day at SL

was mich da drin erwartete, oder was ich in dieser Welt eigentlich wollte … ich wusste es nicht, denn irgendwie hat mich alles erschlagen und selbst das navigieren mit meinem Avatar war anfangs gar nicht so einfach.

Aber nach ein paar Tagen fand ich mich schon ganz gut in dieser großen, virtuellen Welt zurecht. Man traf nette und hilfsbereite Leute aller Nationen und es war einfach Klasse, meine Sprachkenntnisse anzuwenden. Mit meiner Freundin, die in Spanien lebt, traf ich mich nur noch im Second Life statt zu emailen oder zu telefonieren. -sie war in Spanien und ich in Deutschland, aber wir konnten zusammen etwas unternehmen, durch diese fantastische 3D Welt umherfliegen und wir waren auf unzähligen Partys, haben tolle DJs gehört, haben zusammenGeburstag gefeiert, tanzten wie wild durch die Nächte und chatteten von Deutschland nach Spanien und… wir konnten uns in dieser Welt treffen und zusammen sitzen und ausgehen und tanzen und chatten und Klamotten für unsere Avatare suchen und und und… es war toll…….. und für mich und meine Freundin natürlich eine gute Möglichkeit öfters zusammen zu quatschen als die „damals“ noch teuren Telefonate ins Ausland zu bezahlen. (Skype war auch noch nicht wirklich bekannt…LOL)

ein paar meiner REALEN Bekannten registrierten sich zu der Zeit ebenfalls im Second Life; – einige konnten damit überhaupt nix anfangen, waren nur 1x in dieser Welt und kamen nie wieder und andere begleiten mich heute noch in meinem Second Life… und hier wird es meiner Meinung & Erfahrung nach interessant….denn zu behaupten Second Life wäre ein Spiel und Second Life wäre Second Life und Real Life wäre Real Life ist vollkommener Quatsch… -und das aus mehreren Gründen…. -aber dazu komme ich sicher später noch einmal zurück.

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im Jahr 2007 war ich ersten Wochen damit beschäftigt die Möglichkeiten des SL’s kennen zu lernen. Schnell merkte ich natürlich, daß ohne wirkliches Geld (Euros oder US $) auch im Second Life erstmal nicht viel anzufangen war. – außerdem wollte ich ein Stückchen Land besitzen und auch so tolle Sachen bauen wie es andere „Einwohner“ des Second Life hatten. -so landete ich auf der Suche nach Verdienstmöglichkeiten auf Calli’s Island, der Sim vom Fussball-Bundesliga-Manager Reiner Callmund und landete in seinem Team –> mein 1.Job in SL !! Zu diesem Zeitpunkt war Reiner Callmund auch bei Günther Jauch’s Stern TV zu Gast und erzählte von seinem Landund seinem Fussbal-Projekt in Second Life. … und ihr könnt sagen wass ihr wollt, dieser Auftritt von Reiner Callmund löste in Deutschland den ersten SL Boom aus; – die Neuregistrierungen und sozusagen Einwohnerzahlen stiegen rasant an, Callis Land war einer DER Anziehungspunkte im Secondlife und unser Job für Calli war es, die Besucher freundlich willkommen zu heißen, Fragen zu SecondLife und zB. zur Steuerung und den ganzen Möglichkeiten des Avatars zu beantworten, die SIM, -also Callis eigene Insel zu zeigen, und an den zahlreichen Events, Fussballspielen im Stadion und/oder Partyabenden im Clubheim oder auch Hochzeiten präsent zu sein. Jaaaa , der Job war cool und hat echt Spass gemacht; zumal sich Calli persönlich oft eingeloggt hat und präsent war … -seine Slyvia mit ihrem hübschen Avatar übrigens auch … und solltest Du Calli oder auch Sylvia zufällig über diesen meinen Blog stolpern, und das hier lesen, so seid ganz lieb gegrüsst und es war wirklich eine tolle Zeit mit und bei Euch auf CALLI ISLAND !!! … der Gruss geht natürlich auch an alle ehemaligen Kollegen und Kolleginnen aus dem Team 🙂 .. lang lang ist’s her …lach … mit meinem ersten Job schafte ich es auch ein paar Lindendollar auf meine Second Life Konto zu bringen. -außerdem gab es ja 2007 noch die Casinos … -da saß ich und ercampte mir auf den Stühlen hunderte von Linden Dollars in einer Nacht (heute bekommt man gerne noch etwa 2 Linden$ in 10 Minuten….grins) nebenbei kaufte ich mir mein 1. Stück „eigenes“ Land und kaufte mir in den unzähligen Shops tolle Möbel und Pflanzen und Pools und Häuser und gestaltete mir mit all‘ den Objekten ein Stück tropischen Strand  inklusive Unterwasserwelt und kleinem Musik-Club. Der Strand war frei zugänglich und überall waren kuschelige und romantische Eckchen mit klasse (Paar)-Animationen, und am Eingang baute ich meinen ersten eigene Klamottenshop auf, in dem ich  Klamotten und nützliche Dinge verkaufte, die ich in anderen Shops günstig gekauft hatte. Irgendwie war an meinem Beach immer was los…-was bestimmt auch wieder auf meine Sprachkenntnisse zurückzuführen war. Bald wurde es am Boden zu eng und ich baute in 3000 Meter Höhe ein kleines Luftschloss und vermietete das dieses Stunden -oder Tagesweise an Romantiker 🙂 … das lief zu der Zeit ganz gut, da viele neue Leute ins SecondLife kamen und sich nicht gleich ein Haus mieten oder gar ein Stück Land kaufen wollten.

im Herbst hatte ich dann zusammen mit einem Bekannten aus meinen ersten SecondLife Tagen eine Spielhalle mit Zyngos (Spielautomaten) errichtet. Ja, das war eine lustige Sache und ging auch bis zum (weltweiten-realen) Börsencrash ganz gut…lach… Verlust habe ich keinen gemacht, aber reich bin ich/sind wir damit auch nicht geworden…muahaha…. *** in die Schweiz zu ihrem ehemaligen Geschäftspartner und immer noch guten Freund rüberwinkt und denkt … schön, daß wir heute noch drüber schmunzeln können …. 🙂

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im Jahr 2008 gaben wir unsere Spielhölle so nach und nach auf und ich widmete mich wieder verstärkt meinem romantischen Beach, den ich immer noch stunden+tagesweise an unternehmungslustige Pärchen vermietete. Mittlerweile war ich über 1 Jahr dabei und immer noch lieber mehr als Einzelgänger im SL unterwegs. -Auch wenn ich mich gerne mit Leuten unterhalten habe und mich auch getroffen habe und auf tollen Parties in super Clubs mit genialer Musik und noch besseren Live-Djs war. Natürlich hatte sich im Laufe der Zeit ein „Freundes“ und „Bekannten“ Kreis gebildet, aber ich hatte mehr Spass daran solo das SecondLife Leben zu genießen, als mir einen Partner zu suchen, den ich mir dann offensichtlich ins Profil hätte schreiben können. .. – und passt er/sie nicht, dann muss ganz schnell und verbissen ein neuer Partner gesucht werden … das ist nicht mein Ding. .. ich kenne genug Leute, die das so handhaben (müssen), weil sie nicht alleine durchs 2. Leben gehen können / wollen….. (..aber das ist ein anderes Thema und es ist so…hinter jedem Avatar der im SecondLife unterwegs ist, steckt nunmal ein Mensch, eine Person, eine Seele und die spiegelt sich eben auch im 2. Leben…) …. ok ..abgesehen von (Ro)Bots ….

Tja, 2008 wurde mein Leben irgendwie auch etwas dunkler…hahaha… ich wusste ja, daß es im Second Life noch ein Spiel gab, …ein Vampirspiel sozusagen … kein wirkliches Rollenspiel (ist auch nicht mein Ding) aber wer eben bereits als Vampir gewandelt war, lief im Sl umher und sendete Beiß-Anfragen aus …. und so kam der Tag, an dem ich abends mit meiner Dauer-Lieblings-Djane in einem Club unterwegs war wo sie auflegte, daß mich ein netter Vampir fragte, ob er mich denn mal beißen dürfte….. oweiowei… ich wusste es nicht …… was sollte ich sagen…hm…. irgendwie hatte ich auch keine Ahnung was in dem Spiel was es da gab wirklich vorging…..auf was ich mich einließ…. aber interessant und lustig zugleich klang es schon und überhaupt, …. SL war doch ein Spiel, also was hatte ich zu verlieren…. ich gab dem netten Herrn äähm Vampir (toll sah‘ er aus^^^) also die Erlaubnis, mir in den Hals zu beißen …kicher…. weh‘ tats ja nicht und es wurde auf jeden Fall ein tolle Animation abgespielt und sah echt aus….lach… kurze Zeit später kaufte ich mir im SecondLife auch den Vampirhud und ließ mich in einer schönen Zeremonie zum Vampir wandeln.

Von nun an ging auch ich jagen….(kichert frech) und das (Vampir)Spiel im (SecondLife)Spiel machte mir Spass. Je öfters man jemanden biss und ihm somit etwas Blut abzapfte, desto mehr Blut hatte man selbst, und je mehr Leute sich nach diesem „ersten“ Biss als Vampir verwandeln liessen, desto mehr Seelen bekam man und so konnte man innerhalb des Vampirspiels auf deren website genau verfolgen, wo man stand …wie eine Rangliste quasi. -Das Bloodlines Spiel wurde immer beliebter es bildeten sich Clans, man baute tolle SIMS mit wirklich fantastischen Bauten und auch das trainieren oder kämpfen mit Schwertern und anderen Waffen wurde immer beliebter und fast jeder Clan hatte sein Clanschloss und seine Kampf (Combat) Arena. Ich kam viel im SecondLife umher und lernte wahnsinig viele Leute kennen und verbesserte durch das viele Schreiben und auch Voicen auch meine Sprachkenntnisse im richtigen Leben enorm.

Im November trat die bis heute wichtigste Person in Gestalt eines erst etwas schüchteren Mädchens in mein Second Life Leben und ich versichere, sie ist bei all‘ den vielen Menschen, die mir in dieser virtuellen Welt begegnet sind, eine der Personen, die ich an einer Hand abzählen kann, die es bis in mein Reales Leben geschafft haben.

…egal ob per Chat oder Voice … kicher…. unzählige Nächte & unzählige Paar Schuhe durchgetanzt, zusammen gelacht & geweint, faxen gemacht, shopping extrem abgehalten, auf dem Second Life Sofa in Deinem oder meinem Haus gesessen und bis morgens Real Life Kaffee getrunken und die Finger wundgeschrieben oder via Voice den Mund fusselig geplappert, Häuser, Objekte, Möbel, komische was-weiß-ich Skulpturen gebaut und uns dabei schief gelacht, … als kleine freche Kinder durch die Nacht gehüpft und die „großen“ BIS AUFS BLUT geärgert……. ach…. ich kann es gar nicht alles aufzählen und “ NO WAY“ …keine Sekunde mit Dir möchte ich missen…. mein süsses SL Töchterchen und Innige Vertraute … un beso … mi hija 🙂

was bin ich deinem besten RL Kumpel doch dankbar, daß er Dich in’s SL und sozusagen zu mir geführt hat … ***Dankö Grosser Hasius*** … denn Du bist einzigartig 🙂 sonst hättest Du nicht so wunderschöne Zeilen schreiben können, die ich hier mit Deiner Genehmigung und unter Deinem Copyright poste:

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Meine Erinnerungen an mein menschliches Dasein liegen weit zurück, doch sehe ich sie hin und wieder verblaßt wie ein Traum vor mir. Meist sind es nur noch kleine Bruchstücke, die kurz vor meinem menschlichem Ende auftauchen. Ich war eine Waise, meine Herkunft war mir nicht bekannt. Ich besaß nicht mehr als die Dinge die ich am Leib trug und ich wandelte schon damals eher des Nachts durch die Straßen als am Tag. Das Leben bei Nacht hatte seinen Bann auf mich gelegt, welchen ich nur zu gern nachging. Ich liebte die befüllten Tavernen, die Menschenmassen und dessen Lebenswandel. So zog es mich auch an meinem letzten Abend als Mensch in eine Taverne, die gut besucht war, es war Ende Herbst, die Bäume hatten ihr Blätterwerk schon seit einiger Zeit abgeworfen. Frost legte sich wie eiserne Finger des Winters allmächtig auf die Welt nieder.
Wohlige Wärme schlug mir ins Gesicht als ich die Türe öffnete und in den Licht durchfluteten Raum trat, gefolgt von schwerer süßlicher, wabender Luft. Die von Tabak, dem Kaminfeuer in der Ecke und frisch heran gebrachten Speisen aus der Küche stammte. Laut fröhliche Musik untermalt von Gelächter, Zurufe und Unterhaltungen der hier Anwesenden war schon aus einigen Metern Entfernung zuhören gewesen.
Der Tavernenraum war groß und in den Boden eingelassen, von der Türe aus gingen zwei Stufen hinab. Kaum ein Tisch hatte noch eine freie Sitzmöglichkeit, die sich ausscherend im Halbkreis am südlichen Teil befanden. Dicht daneben befand sich eine Theke an dessen offener Seite sich eine Tür befand um vermutlich in die Küche im hinterem Bereich des Hauses zu gelangen. In der Mitte war ein Dielenboden errichten worden, worauf sich eine Schar tanzfreudiger Personen zum heiteren Klang der Musikanten bewegte. Am nördlichem Teil war eine kleine Bühne erbaut worden wo sich diese heißblütig an ihr Werk machten um an diesem Abend wie sooft einen wünschenswerten Lohn für ihr Können zu verdienen. Links in der Ecke eingelassen steht der Kamin in dem sich die Flammen leise knisternd über frisch reingelegtes Fichtenholz hermachten. Keiner der Anwesenden beachtete mich wirklich, da sie sich eher ihrem Treiben hingaben. Zunächst suchte ich einen letzten frei verbliebenen Platz an der Theke auf um mir etwas gegen meinen Durst zu bestellen. Mein Blick schweifte durch die Menge und lies mich langsam mitreißen, ich bin eine junge Frau von nicht ganz fünfundzwanzig Jahren zu diesem Zeitpunkt gewesen. Geistesgegenwärtig bemerkte ich das mit mein Getränke auf den Tresen gestellt wurde, nachdem ich augenblicklich meine Hand ausstrecke ohne auch nur den Blick von dem tosenden treiben ab zuwenden. Etwas kühles, glattes streifte meinen Handrücken worauf ich sofort erschrocken zusammen fuhr und mein Blick zu meiner Hand glitt. Dicht neben meiner Hand ruht eine große starke Hand auf der Tresenfläche, die leicht blasse Hautzeichnungen aufweist. Schüchtern wandert mein Blick an ihr hinauf über den Arm bis hin zu dessen Gesicht, ein dunkelhaariger junger Mann mit schwarzen Augen blickt mir freundlich entgegen. Er war nicht aufgefallen als ich mich auf meinen Platz nieder lies. Schwarze Reithose und ein purpurrotes Hemd drängen sich mir in die Gedanken während seine Augen meinen Blick die ganze Zeit über festhielt. Welche mir Schauer über den Rücken jagt. Aus irgendeinem Grund kann ich die Augen nicht abwenden, so als wäre ich ein Vogel, der im Blick einer Schlange gefangen wäre. Seine Augen sind hypnotisierend,  ich muß sie einfach ansehen.
„Verzeiht, mir war als wäre dies Glas für mich bestimmt gewesen, der alte Wirt schenkt heut Abend ein wenig eigenartig die Bestellungen aus“, ein charmantes Lächeln um spielt seine Mundwinkel wodurch seine strahlend weißen Zähne zum vor Schein kommen. Endlich konnte ich mich von seinem Blick losreißen und senkte sogleich verlegen lächelnd meinen Kopf, ich schweifte erneut zu unseren Händen und betrachtete musternd das Getränk.
<<Roter Wein, nein – das hatte ich nicht bestellt gehabt, anscheint hatte der Fremde tatsächlich Recht behalten.>>
Zögerlich zog ich meine Hand zurück und nickte ihm schüchtern zu. Woraufhin dieser in einer geschmeidigen Bewegung das Weinglas umfaßte und sich für einen beherzten Schluck an die Lippen führte.
Die Spielleute stimmten zu einem heiterem Lied an, welches vom Rhythmus mir sofort in die Beine wanderte. Ohne weiter drüber nach zudenken, erhob ich mich und lies die Theke mit dem Fremden hinter mir. Mit gerissen von der Musik ging ich zur Tanzfläche wo ich mir einen freien Platz zum einreihen suchte und mich in dem Takt der Musikanten fallen lies.
So war es damals schon gewesen. Bei jeder Gelegenheit bewegte ich mich tanzend zu dem Klang der Musik, die mir inneren Frieden schenkte.
Die Nacht verging auch diesmal viel zu schnell für meine Bedürfnisse, die Musikanten waren allmählich zu ruhigeren Stücken hinüber geschritten, so daß ich mich außer Atem wieder auf meinen Platz an der Theke nieder lies. Der Fremde mußt wohl in der Zwischenzeit das Gasthaus verlassen haben, denn der Platz auf dem er gesessen hatte war leer. Schulter zuckend trank ich den letzten Schluck aus meinem Glas eh ich den Wirt bezahlte, es wurde langsam Zeit für mich nach Hause zurück zukehren. Was nur beinhaltete mein Zimmer im Gasthaus am anderem Ende der Stadt auf zu suchen, so lauschte ich noch einen kurzen Moment der Melodie bevor ich über die Türschwelle ins Freie gelangte. Ohne große Eile, schlenderte ich die Straße hinauf, die kühle frische Nachtluft. Die mir durch seichte Windböen um die Nase wehten verkündeten, das es bald zu schneien beginnen wird. Zwei Straßen Abbiegungen lies ich hinter mir als mich langsam das Gefühl des Verfolgt werden‘s beschlich. Aus dem Augenwinkel konnte ich aber nichts ungewöhnliches ausmachen, was mich in Gedanken dazu veranlaßte, bei der nächsten Gelegenheit in eine Seitengasse unbemerkt hinein zu schlüpfen. Die war sehr von den Schatten der Nacht eingenommen und einige aufeinander gestapelte Kisten boten Schutz vorm schnellem entdeckt werden. Blitzschnell kauerte ich mich hinter diesen und hielt für einen Moment den Atem an, um auf die umliegenden Geräusche meine Sinne zu schärfen. Nichts – nichts deutete darauf hin das wer oder etwas mich verfolgte und ebenfalls in die Seitengasse gekommen war. Und doch fühlte ich mich aus den Schatten heraus beobachtet. Ich wartete noch zwei drei Minuten eh ich zaghaft mich mit dem Rücken von der Hauswand abstoß und langsam wieder auf die Straße drauf zugehen konnte aus der ich mich so schnell hat hierhin zurück gezogen. Dicht an die Mauerwand gelehnt wanderte mein Blick die Straße hinauf und wieder hinunter, niemand war dort zu erblicken.
<<Habe ich mir das alles meiner Müdigkeit heraus nur eingebildet?>>
Ich wollte gerade dazu ansetzen von der Einmündung der Seitengasse hinaus zu treten um meinen gewohnten Weg wieder auf zunehmen. Als sich wie aus dem Nichts zwei Hände um meine Oberarme in eisernem Griff klammerten, die mich überrumpelt zurück in die Schatten zogen. Im Handumdrehen wurde ich gegen die Hauswand gedrückt wobei sich eine Hand auf meinen Mund legte, die so eiskalt war das mir mehrere Schauer über den Rücken liefen. Ich wehrte mich nach Leibeskräften was meinen Gegner aber scheinbar nicht das geringste beeindruckte eh er sich langsam aus den Schatten vor mir aufbaute. Mit großem Entsetzen zeichnete sich das Gesicht des Mannes aus der Dunkelheit ab. Welchen ich im Verlaufe des Abends noch in dem Gasthaus begegnete, meine Gedanken flogen nur so an mir vorbei ohne wirklichen Sinn zugeben. Seine dunklen Augen funkelten mich triumphierend an und seine charmanten Gesichtszüge wurden von einer schaurigen Grimasse verwischt. Er bog mühelos meinen Kopf grob zur Seite als mein Blick auf seinen Mund fiel, seine Eckzähne stachen ungewöhnlich lang und bedrohlich hervor. Am ganzem Leib zitternd schloss ich ängstlich meine Augen <<Das kann doch alles nur ein böser Traum sein. So etwas gibt es doch nur in alten Ammenmärchen>>, versuchte ich mir in die Gedanken zurufen um meine Angst wieder unter Kontrolle zu bekommen. Ich schrie erschrocken in die auf meine Lippen gepresste Hand hinein als der Fremde mit seiner Zunge meine Halsschlagader hinauf strich und sich leise vergnügt kichernd über meine ausweglose Situation amüsierte. Mein Herz schlägt mir rasend bis zum Hals und mein Körper fühlte sich wie gelähmt an. Nicht mehr im Stande diesen Fremden abzuwehren. Vor meinen Augen begann die Welt sich zu drehen und ich schloss mit flimmernden Lidern meine Augen. Ein schmerzhafter Stich lies aus meiner Kehle noch einen schrillen Hilfeschrei entweichen eh auch meine Stimme verebbte.
Dieses Etwas, was sich in meinen Hals grub begann darauf hin an der Stelle zu saugen. Dieses Gefühl war sowohl verführerisch als auch beruhigend, fast wie ein streicheln und eine sanfte Stimme, die >entspanne dich< flüstert zugleich.
Man will sich nicht mehr wehren, man will nur noch nachgeben.
<<Seine Zähne stecken in meiner Halsschlagader>> war mein letzter klarer Gedanken als ich den Schmerz in meiner Brust spürte.
Es fühlte sich an, als würde flüssiges Feuer statt Blut durch meine Adern getrieben. Mein Herz schlug vor Angst und Schmerz und wegen des Blutverlustes immer schneller.
Plötzlich lies der Fremde von mir ab, so dass ich an der Wand gelehnt kraftlos in mich zusammen sackte, eh ich seitlich mit dem Kopf auf dem Asphalt aufkam. Ich hörte wie er aufgebracht mit jemanden sprach, eine weibliche Stimme drang von weiten an mich heran, die mir gänzlich unbekannt war, wie so vieles. Sie redete ruhig und hatte etwas warmes melodisches im Klang, was sie beide miteinander sprachen verstand nicht, ihr Akzent und die Sprache hatte ich zuvor noch nie in meinem Leben gehört. Ich wollte mich aufrichten und den Moment nutzen zu fliehen, doch selbst meine Augenlider waren zu schwer um sie zu öffnen. Zu spüren wie allmählich das Leben aus einem hinaus sichert und man nicht einmal im Stande ist ein Wort aus seiner Brust zu bekommen, ist ein wahrlich hilfloses Gefühl. Von Sekunde zu Sekunde verlor ich immer mehr das Gefühl in meinen Gliedern, der Gedanke einfach sich dem Unbekanntem zu ergeben und los zulassen, war so greifend nahe. Doch wollt ich nicht einfach so gehen, etwas in meinem Innern geschah. Mich durchflutete eine Unruhe, wie ich sie zuvor noch nie in meinem Leben empfand als wenn etwas in mir geweckt wurde. Was mein Leben lang schlief. Alles um mich herum schien wie ein endloser Tunnel geworden zusein, jemand trat an mich heran und flüsterte mit sanften Klängen etwas zu. Ich verstand die Worte nicht, selbst die Bedeutung, schließlich verlor ich das Bewußtsein.
Einige Minuten oder auch eine Stunde später erwachte ich für einen Moment an einem dunklen Ort. Ich nahm weder Licht noch Geräusche wahr, nur der Schmerz und die dicke, warme Flüssigkeit, die in meinen Mund gepreßt wurde. Ich schluckte und schluckte, bis mein Kopf wieder klarer wurde. Die Flüssigkeit war bittersüß, und während ich trank, hatte ich das Gefühl von Macht und… nicht Leben oder Tod, sondern Zeit. Und Kraft und Ewigkeit…
Endlich begriff ich, was ich da trank. Ängstlich und mit erschrocken weit geöffneten Augen stieß ich das Handgelenk fort, das mir jemand gegen die Lippen gedrückt hatte, aber ich war zu schwach, und es war so verführerisch.
Ich konnte meinen eigenen Puls hören, und er wurde schneller, bis ich kaum noch atmen konnte. Ich konnte das Blut in meinen Adern spüren, ich fühlte, wie es meinen Körper, meine Seele und meinen Geist erfüllte. Ich konnte nicht atmen, mein Kopf pochte und mein Herz raste. Dann wurde beides langsamer.
Ich hörte, wie mein Herz aufhörte zuschlagen.
Ich spürte immer noch meinen Atem.
Ich konnte nichts mehr sehen, und die Schwärze erfüllte meinen Geist.
Ich fühlte, wie ich starb. Ich warf mich in die Schatten des Todes und verlor mich darin.
Als ich erwachte, fand ich mich in einem Fensterlosen Raum wieder, der nur durch ein prasselndes Kaminfeuer erhellt wurde. Ich lag auf einem Bett in nur einem Nachtblauem knie-langen Hemd bekleidet. Keine Spur von meiner Kleidung oder sonstigen anderer Kleidungsstücken, nicht einmal andere Einrichtungsgegenstände. Panisch sprang ich auf und taumelte sogleich wieder auf die Bettkante zurück, mein Kopf fühlte sich schwertrunken an und mein Hals durch zuckten mehrere heiße Nadelstiche. Zaghaft umschloß ich mit zitternden Fingerspitzen meine Kehle, an der ich zwei kleine Narbengewebe betastete, schlagartig fuhr ich innerlich zusammen als sich die Erinnerungen an die letzten Ereignisse mir in den Kopf schossen. Es mußten einige Minuten vergangen sein bis ich meine Gedanken gesammelt hatte und dann erst bemerkte das ich nicht atmete. Hastig zog ich die Luft in meine Lungenflügel woraufhin ich beinahe, vor Schmerz windend vornüber auf den Boden zusammen gebrochen wäre. Dieser betäubende Schmerz zerrte so sehr an mir, das ich gegen eine große Ohnmacht ankämpfte und nicht mitbekam, wie jemand in das Zimmer zu mir gelangte. Ein schlankes Paar Hände schmiegten sich an meine Schultern und zogen mich behutsam haltend an sich.
„Nicht so hastig, dein Körper hat die Umstellung noch nicht ganz überwunden. Du brauchst keine Luft mehr zum Leben, Jesa“
<< Diese Stimme, Sie war es, die ich gehört habe. Sie war es die mich aus meiner mißlichen Lage befreit hat. Doch, woher kennt sie meinen Namen – und, was hat sie damit gemeint>>
Zaghaft blickte ich an der zierlichen Gestalt, auf dessen Schoß mein Kopf zum ruhen kam, hinauf. Sie war wunderschön, ein schwarz weißes schulterfreies Kleid stach mir in die Gedanken. Leicht über mich gebeugt blickte mich ein warmes, freundliches Lächeln mit meerblauen Augen, das von schwarzen Haaren mit blutroten Spitzen um spielte Gesicht an. Mein Blick fiel auf ihre Eckzähne die ebenso lang wie die aus meinen Erinnerungen aus der Fratze des Fremden hervor stechen. Blitzschnell riß ich mich von dieser Frau los, sprang in Windeseile auf die Beine um mich in der gegenüber liegenden Ecke fürchtend zusammen zu kauern.
„Habe keine Angst vor mir mein Kind, das brauchst du nicht. Du und ich sind von der selben Linie. Ich habe dich zu einem Kind der Nacht verwandelt um dich zu schützen. Du bist nun selbst ein Vampir, so wie ich. So wie der Jäger von vorletzter Nacht, der nur nach deinem Blut trachtete und nicht mehr in dir sah. Deine Schicksalsfäden sind noch lange nicht zu Enge gesponnen worden, und ich freue mich dich endlich in deiner Familie Willkommen heißen zu dürfen.“
Viel Zeit verstrich in dieser Nacht bis ich vertrauen zu meinem neu gewonnenem Leben und zu Corazon fand. Die mich, wie sich herausstellte, schon einige Zeit zuvor aus der Entfernung spürte und mir in meiner schicksalhaften Nacht begegnete. Sie wurde nicht nur zu meiner Retterin, sie ist meine Mutter seitdem Augenblick geworden eh sie mir mit ihrem Blut das Leben schenkte.
Vieles hat sich seitdem schon ereignet und mir ist ein verborgener Teil meiner alten Seele bewußt geworden. Der mir klar machte, daß Sie auch ohne meine Verwandlung schon immer meine Mutter gewesen ist.
Dear my Empress,
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Jesabela Zapatero
Hija de Corazon, verfasst und nieder geschrieben 02.10.‘09

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im Jahr 2009 … mit dem kennenlernen von Jesa begann für mich irgendwie auch ein neues SL Leben. Das Jahr 2008 war ruckzuck um und Anfang des Jahres  zogen wir zusammen weg von dem großen Land und unsrer alten Heimat, wo wir uns kennen lernten und suchten uns ein schönes Stück Land, wo wir uns mit unserer Bauerei & Scripterei so richtig austoben konnten.  meinen romantic Beach, den ich immer noch nebenher hatte laufen lassen, gab ich nun auf.  Ich gründete mit großer Unterstützung bzw mit großem Rückhalt vieler Vampire aus unserem alten Clan meinen eigenen Vampirclan und die meisten dieser Vampire kamen auch mit in den neuen Clan. Hier auf dem neuen land hatten wir unser neues Zuhause gefunden und es machte rießigen Spass, das Land zu gestalten und den Clan aufzubauen und sich ständig etwas neues auszudenken …oder auszuhecken ^^^ — und auch dazu bekam ich 2009 noch mehr als genug Gelegenheiten. …hahaha….  im März 2009 fiel mir auf meinem Land doch tatsächlich ein Vampir vor die Füsse. Er flog quer durchs SL um sich Vampirgrundstücke anzusehen und kam somit auf unser Land und stürzte sprichwörtlich ab … muahaha…. mit diesem Moment begann meine wildeste Vampir und auch Second Life Zeit…. und auch hier möchte ich keinen Moment missen… die Begegnung war ähnlich wie die mit meinem Töchterchen… manchmal trifft man eben Menschen, mit denen man nicht nur oberflächlichles „Chat-BlaBla“ schreibt oder voict… und so haben wir monatelang vorallem das englische & spanische Second Life unsicher gemacht, wild um uns gebissen, haben einerseits auf den buntesten Psytrance Parties abgetanzt und uns einen Moment später in den tiefsten und dunkelsten Schloss- und Burgkellern der großen Vampirclans rumgetrieben um das Big Business zu machen, und haben Tonnenweise (Blut)Fässer hin und hergeschoben ***hihi*** und uns teilweise auch sehr am Rande der Spielregeln/ Legalität von SL bewegt…muahaha….schön war’s… eine Zeit die ich nicht vergessen werde … 🙂 …. aber noch mehr feut mich, daß wir auch außerhalb von SL kommunizieren, denn Du gehörst zu der Handvoll, die mir auch im RL wichtig geworden sind … mi gran Amigo 🙂

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im Jahr 2010 … okay, .. das neue Jahr ist noch recht jung, aber SL macht mir immer noch Spass 🙂 … und das manchmal sogar noch mehr als in den Jahren zuvor. Ich weiß mittlerweile sehr gut, was mir Spass macht und ich weiß, was ich gar nicht haben muss und aufgrund meiner recht guten spanisch und englischkenntnisse bekomme ich immer wieder tolle und unterhaltsame Jobs von realen Menschen aus der ganzen Welt… ich denke, mein SL leben ist recht vielseitig geworden und hat natürlich auch parallelen zu meinem wirklichen Leben. Im wirklichen Leben stehe ich gar nicht auf Partys … und das mache ich auch im SL nicht täglich. Ich baue gerne Häuser, oder Burgen, oder kleine Schlösser, versuche mich am Möbelbau und anderen Gegenständen. Viel Spass habe ich auch am Landschaftsbau bzw der Gestaltung vom eigenen Land und vermittle seit 2007 Immobilien und Ländereien (Sims), mache Übersetzungen in Englisch-Deutsch-Spanisch und manchmal auch kürzere Texte in Französisch & Italienisch. -auch meine Portugiesisch Kenntnisse haben sich verbessert. Wenn ich mich mit Kunden im Second Life „vor Ort“ treffe oder zB- über Skype Konferenzen mit den Projektleitern geschaltete werden und wir Projekte besprechen, ergibt sich nicht selten dadurch ein neuer Auftrag für mich .. Mundpropaganda ist eben doch die beste Propaganda 🙂

Ansonsten habe ich natürlich noch meinen Clan, der eine bunte, familiäre Mischung aus altmodischen und modernen(kicher) Vampiren ist, und der seit November 2009 auf unserer eigenen 56.000qm2 SIMsein (Clan)Zuhause gefunden hat.  Es gibt eine große dunkle Abtei als Clanschloss und einen eigenem Music-Club mit Live DJ und ein eigenes Kino und wir haben natürlich auch tolle Vampiranimationen im Wandlungsraum. Im großzügig gestalteten Außenbereich haben wir eine große, DCS2-fähige Combat Arena zum Schwertkampf, eine Höhle zum Erkunden, ein großes Lagerfeuer als Treffpunkt am Strand und einen mystischen Wald für unsere Vampire, die hier Ihre Heimat haben … hahaha… ich möchte keinen von Euch missen ^^^^ ..Nein, das möchte ich wirklich nicht… wir kennen uns fast alle nun schon lange Zeit, haben vieles miteinander erlebt, (gutes wie schlechtes) haben immer zueinander gehalten, jeder ist für den anderen da, keiner ist dem anderen böse, wenn mal etwas ausgemacht ist und was dazwischen kommt… „kein Problem…. RL geht vor“ höre ich dann immer wieder … und das ist einfach KLASSE! und ihr macht den Clan zu dem was er ist 🙂 … Muchas Gracias !!

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mehr über unseren Clan gibt es hier auf unserer website des Dark Diamond Clans

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… Fortsetzung folgt …


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Ein Kommentar zu “3D Builder

  1. WOW … found your blog at google and its a very good blogsite … please finish this blog …want to read more 🙂

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